Nach langem Abwägen habe ich mich dazu entschlossen, neben meiner bestehenden Zucht, meine Erfahrung in die Entwicklung einer neuen „Farbstruktur bei den Zwerg -Rasse“ einzubringen.

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Die Scheckenzwergschnauzer sind zwar vom VdH derzeit nicht anerkannt, aber jede neue, alte Hunderasse musste sich erst einmal durchsetzen. Wussten Sie, dass diese Farbvariante -um nichts anderes handelt es sich dabei- bis 1933 in der offiziellen Schnauzerfamilie vertreten war?

Und die Entwicklung der Freude für diese Scheckenschnauzer nahm offiziell bei mir seit dem Jahr 2009 sehr zu. Wir waren zur Internationalen Ausstellung in Bulgarien. Im Rahmenprogramm wurden 20 Zwerge der Scheckenfarbe ausgestellt. Aber neben dem PSK konnte ich leider keine weiteren Kontakte mit neuen Züchtern aufnehmen. Alle Farben waren damals dabei. Gewonnen hat ein schwarz/weißer.

 

Wie ich zu den Schecken kam

 

 

 

(Danke für die Bilder an Fr. Evelyn Hartig “ Mareva’s „, welche mir diese zur Verfügung stellte.)

1975 fuhr ich mit meinem Mann zu einer  Hundeausstellung für Schnauzer. Ich wollte meiner Mutter zum  70. Geburtstag einen Zwergschnauzer pfeffersalz schenken ,   und ihn dort aussuchen.. Dort lernten wir die Fam. Schmiale aus Forst kennen. Bei ihnen wollte ich einen Zwerg bestellen. Und wir kamen so richtig ins Gespräch.

Wie bei Ausstellungen so üblich,wurde  dann über alles gequatscht, hin und her. Bis wir intensiv über die neue  Farbe SCHWARZ-SILBER sprachen    Ihr Zwinger hieß: “ v. Santa Lucia“

Ehepaar Schmiale berichtete von Kämpfen, Kriegen, Niederschlägen, Streitereien und Zanckereien, und vielem anderen mehr, was so etwa Neues eben mit sich bringt. Aber mit Ausdauer und genauer Zielrichtung und Zusammenhalt der Züchter, kamen sie zu ihrem Erfolg. Der neue Farbschlag  schwarz-silber wurde dann endlich  vom VDH bestätigt und genehmigt!

Ehepaar Schmiale hatte genau zu der Zeit unseres Treffens , einen Wurf zu Hause liegen. Ich wußte sofort, was ich tun würde. ?????

Und in den nächsten 14 Tagen waren wir am Wochenende in Forst.

Nun kam der Tag, an dem  wir uns den Rüden  „Guido von Santa Lucia“ schwarz/silber   nach Hause holen konnten.

Von diesem Tag an, im August 1974 beschäftige ich mich mit den verschiedenen Farben . Ich züchte sie alle, außer schwarz, und begann von diesem Tag an, Ausstellungen zu besuchen.

Als nächstes kam ein Mittelschnauzer dazu und dann noch ein Riese pfeffersalz. Und bis zu heutigen Tag züchtete ich diese drei Rassen.

Seit 2009 beschäftigte ich mich schon intensiever mit den Farbschlägen. Während einer Ausstellung in  Bulgarien wurden  20 verschieden SCHECKENZWERGE in einem Rahmenprogramm  gezeigt.

Aber ich war noch im PSK, und so konnte ich mich nicht näher mit Zuchtgedanken beschäftgen. Es gab ja „ Facebook“!!!.

So weit meine Vorgeschichte zu den Schecken:

Nun verfolgt bitte meinen Wurf!!

Es sind noch keine Schecken, es sind Zwergschnauzer  schwarz/silber und schwarz. Die Mutter ist ein Zwerg schwarz-silber und der Vater ein Scheckenzwerg.  Die Welpen sind nun Schecken-Gen-Träger.

 

 2018

 

Das neue Zuchtjahr

 

Das neue Jahr bringt für uns große Ereignisse..Wir möchten zwei Würfe mit Zwergschnauzern gescheckt machen.

Wir beginnen mit unsere schwarzen Genträger – Hündin          “ Domus Letitia Eylin“       im Februar 2018

Danach folgt unsere  Schecken Hündin schwarz-weiß,         „Mareva’s Pianata “        im Apri/ Mai.  2018

Das Zuchtziel unserer Zwerge ist die Färbung schwarz/weiß  und -oder braun-weiß. Das ist die neue Kennzeichnung von Zwergschnauzern, die dem Standard des VDH entsprechen sollen. Wir achten dabei auf die  Größe der Zwerge. Zwerge sind von 30-35cm groß. Ein Zentimeter nach oben und unten kann noch toleriert werden. Bei der anfänglichen Zucht, hätte ich aber für kleinere Tiere kein Verständnis. Die Zwerge müssen erst einmal groß, dem Zwerg entsprechend ,gezüchtet werden.

Das wichtigste Ziel ist die Gesundheit. wichtig ist, kein genetischer Defekt…. der Lebershunt….wäre  für die Hunde eine schwerwiegende Krankheit, die ohne Operation zum Tode führen würde.  Diese  Krankheit darf nicht mit eingzüchtet werden

Vollzahnigkeit, mit Bedacht auf den M3, Vorhandensein beider Hoden, und dann die  rauhaarige Fellstruktur.

Dabei kann es allerdings nicht ohne DNA Untersuchugen gehen. Alle Schecken-Zwergschnauzer, die als gezielte Zuchttiere eingesetzt werden sollen ,müssen eine DNA Untersuchung über sich ergehen lassen. ( Im Klartext ) Eine Blutentnahme wird an ein bestimmtes Labor geschickt, welches dann Auskunft über Herkunft, Zuchtfehler und Krankheitsvererbung gibt .  Dann kann durch eine gute Zuchtauslese auch eine zielgerichtete Zucht der Zwergscnauzer gescheckt– oder    PARTISCHNAUZER     erfolgen und erreicht werden.

Zur Anmerkung ; Amerikanische Schnauzer , sind kleinere Zwerge , die weniger als  25 cm Risthöhe, Sowie Toy -Schnauzer, welche noch kleiner sind. zeigen. Die können und werden auch nicht von der  FCI als Zwergschnauzer anerkannt werden.

So stelle ich mir meine Zucht jetzt vor, und würde mich sehr freuen, wenn ich Interessenten und Züchter finde, die mit mir an diesem Strang ziehen.. Dann können unsere Hunde auch offiziell vom VDH — Ahnentafeln empfangen.  Zur Zeit bekommen wir Dokumente vom  “ CDK Ebern Austausch“   unsere Dokumente, weil die Leitung des Vereins mit unserer Arbeit zufrieden ist, und auch für diese neue Farbe mit eintritt und großes Interesse zeigt. Dafür sind wir auch sehr dankbar.